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Klassiker der Luftfahrt

Klassiker der Luftfahrt

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Aktuelle Ausgabe 005/2026 vom 29.05.2026

Die nächste Ausgabe erscheint am 10.07.2026.

Inhalt der Ausgabe 005/2026:

(Rückblick) Kampf um Malta – Teil 1
Italien erklärte am 10. Juni 1940 Großbritannien und Frankreich den Krieg, woraufhin sich neue Kriegsschauplätze auf dem Balkan und in Nordafrika öffneten. Malta lag strategisch günstig etwa 80 Kilometer südlich von Sizilien und bedrohte die Nachschubwege nach Nordafrika sowie die Verbindung zwischen Gibraltar und Alexandria. Die Regia Aeronautica begann am 11. Juni 1940 mit Angriffen auf Flugplätze, Häfen und Einrichtungen, während die Verteidigung Maltas anfangs nur aus wenigen Gladiator-Doppeldeckern bestand. Britische Verstärkungen wie die Hawker Hurricane und zunehmende Flak- und Nachschubmaßnahmen verbesserten die Lage, dennoch blieb die Insel in den ersten Monaten in einer prekären Versorgungssituation.

(Flugzeugreport) Brewster F2A Buffalo
Die Brewster F2A zeigte im Pazifikraum, insbesondere bei den Kämpfen um Midway 1942, erhebliche Schwächen gegenüber japanischen Zero-Jägern und führte zu schweren Verlusten bei US-Einheiten. In Nordostasien und Südostasien litten Exportvarianten unter Überhitzung, mangelnder Bewaffnung und Qualitätsproblemen, was den Einsatz erschwerte und zu hohen Verlusten am Boden und in der Luft führte. Die finnischen B-239 hingegen erzielten im Fortsetzungskrieg herausragende Erfolge; finnische Piloten erzielten hohe Abschusszahlen und beeindruckende Abschussverhältnisse dank taktischer Erfahrung und angepasster Einsatztaktik. Produktions- und Fertigungsprobleme bei Brewster führten zu zahlreichen Varianten und eingeschränkter Verfügbarkeit für die US Navy.

(Szene) Junkers A50 Heritage
Patrick Holland-Moritz beschreibt einen Flug über den Bodensee in einer Junkers A50 Heritage mit offener Kabine und dem Siebenzylinder-Verner-Sternmotor. Junkers Aircraft stattet die Heritage-Version mit dem Verner Scarlett 7U aus, der rund 124 PS liefert und einen Verbrauch von etwa 21–24 Litern pro Stunde hat. Lukas und Patrick berichten, dass die A50 harmonisch zu fliegen ist, gute Langsamflugeigenschaften besitzt und direkte Steuerinputs über Gestänge liefert. Junkers bietet die Heritage als optisch nahe am Original orientierte Variante an; sie kostet rund 320.000 Euro inklusive Steuer und ist serienmäßig als Einsitzer konfiguriert, ein zweiter Sitz ist optional.

(Szene) de Havilland DH.89 Dragon Rapide
De Havilland konstruierte die DH.89 in den 1930er-Jahren als effizientes Kurzstrecken-Passagierflugzeug mit Holzbauweise, geringen Start- und Landestrecken und wirtschaftlichem Betrieb. Die Royal Air Force adaptierte die Rapide als Dominie für Ausbildung, Verbindung und Kurierdienste; bis 1946 entstanden rund 728 Exemplare. Zwei Rapides sind heute in Deutschland registriert (D-IKFG und D-ILIT), wurden restauriert und werden auf Fly-ins und Fotoflügen gezeigt. Die Maschinen verbinden historischen Charme mit sportlichen Flugeigenschaften und erinnern an die Luftfahrt der 1930er/40er Jahre.

(Flugzeugreport) Fokker S.14
Die Fokker S.14 absolvierte ihren Erstflug am 19. Mai 1951 als erster in den Niederlanden entwickelter Jettrainer und wurde als speziell für die Schulung entworfener Eindecker konzipiert. Fokker verbaute ein übersichtliches Cockpit mit nebeneinander sitzenden Schulplätzen sowie zunächst ein Rolls-Royce Derwent- und später ein stärkeres Nene-Triebwerk, um die Leistung zu steigern. Die Koninklijke Luchtmacht bestellte 20 Maschinen für die Pilotenausbildung, doch Exportpläne und Lizenzfertigungen in Brasilien und den USA scheiterten unter anderem nach einem tödlichen Absturz 1955 in Maryland. Die verbliebenen Maschinen dienten bis in die 1960er-Jahre als zuverlässige Trainer und Versuchsplattformen.

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